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Kessel & Wärmepumpen
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Wer auf eine emissionsärmere Heizung umsteigen möchte, für den gibt's mehrere Möglichkeiten, um mit erneuerbarer Energie Wärme zu erzeugen und damit die Umwelt happy zu machen: Pellet-, Scheitholz- oder Wärmepumpenheizung. Welche Fördermöglichkeiten es vom Staat aktuell gibt, erfahren Sie hier. 

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Unsere Haustechnik von BRUNNER ist praktisch,  einfach in der Handhabung und voller Vorteile für den Benutzer. Entdecken Sie, was hinter den Kürzeln EAS, EOS und USA steckt und wie angenehm diese "Helferleins" Ihr Leben unterstützen.

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Kachelöfen und Kamine
Wohlige Wärme für unterschiedliche Heizbedürfnisse in bewährter BRUNNER Qualität
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Ofentechnik

Kachelöfen & Kamine

Bekannt geworden ist BRUNNER vor allem durch seine Öfen und Kamine. Unsere Geräte erfüllen nicht nur alle aktuellen Standards, sie unterschreiten großteils sogar deutlich die derzeit geltenden Emissionsgrenzwerte. Eine qualitativ hochwertige Verarbeitung ausgewählter Materialien verspricht außerdem Langlebigkeit. Die individuelle Optik erfüllt dann Ihr Ofenbauer vor Ort, der auf Ihre Vorstellungen eingeht und ein Gesamtkunstwerk erstellt. 

Die Grundsatzentscheidung: Wärme

Ist es Ihnen vorrangig wichtig, mit dem Gerät den Räumlichkeiten ordentlich einzuheizen?

Wem Wärme wichtiger ist als Atmosphäre, der greift klar zu einem Kachelofensystem. Ofensysteme, mit denen das Grundbedürfnis Wärme abgesichert werden kann, sind sogenannte Grund- und Speicheröfen, aber auch wasserführende Systeme und Warmluftkachelöfen. Natürlich will die Sicht auf das Feuer unversperrt bleiben, deshalb gibt es unsere Kachelofensysteme alle auch mit Glaskeramiktüren. Optik und Material sind dabei so vielseitig wie es nur beim Fachhandwerk möglich ist. Heizleistung und wohliges Wärmegefühl werden über die Bauweise beeinflusst. Natürlich gehört auch der Kaminofen als echter Heizofen zu dieser Gruppe.

Die Grundsatzentscheidung: Atmosphäre mit Wärme

Ist es Ihnen wichtig, mit dem Gerät die Räumlichkeiten auf Temperatur zu bringen, dabei aber auch die Atmosphäre des Flammenbildes zu genießen?

Hier bieten wir verschiedenste Formate von Heizkaminen an. Doch es ist immer zu bedenken, dass auch ein Heizkamin ganz schön viel Wärme abgeben kann. Es handelt sich auch hierbei um eine geschlossene Feuerstätte mit spürbarer Wärmeentwicklung bei einem Wirkungsgrad von 80 Prozent. Die Wärmeleistung soll demnach an den Wärmebedarf des Aufstellraumes angepasst werden, um diese zu regulieren. 

Die Grundsatzentscheidung: Atmosphäre

Ist es Ihnen vorrangig wichtig, mit dem Gerät das flackernde Feuer zu genießen?

Wer einfach nur prasselndes, unverfälschtes Feuer genießen möchte und dabei auf die Heizwirkung keinen Wert legt, für den haben wir den BRUNNER URFEUER® Kamin im Portfolio. Dieser hat die geringste Wärmeleistung mit dem größten Effekt an Atmosphäre zu bieten. Ein offenes Kaminfeuer wie damals mit Technik kombiniert: Funkenschutzgitter und integrierter Außenluftanschluss. So kann das URFEUER® auch bedenkenlos in dichten Niedrigenergiebauweisen in Betrieb genommen werden. Der Wirkungsgrad hierbei beläuft sich lediglich auf etwa 25 bis 30 Prozent Wärmeentwicklung.

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Zuluft Kamin

Was muss beachtet werden?

Ohne Sauerstoff gibt es keine Holzverbrennung. Die meisten Öfen und Kamine beziehen ihre Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum. Ebenfalls möglich ist ein Außenluftanschluss für externe Luftzufuhr. Bei Fragen kann der Bezirkschornsteinfeger weiterhelfen. Die Möglichkeit der Luftzufuhr richtet sich nach Art der Feuerstätte. Dabei lassen sich drei Kaminarten unterscheiden, entweder sie funktionieren raumluftabhängig, oder raumluftabhängig und haben zusätzlich einen Anschluss für eine externe Luftzufuhr oder es handelt sich um komplett raumluftunabhängige Anlagen.

Raumluftabhängig
Raumluftabhängige Kaminöfen holen sich den Sauerstoff, den sie für den Verbrennungsvorgang benötigen, ausschließlich aus dem Aufstellraum. Ein externer Außenluftanschluss ist nicht nötig. Die Regelung der Zuluft erfolgt über die Lüftungsregler am Gerät. Um einen idealen Abbrand sicherzustellen, muss der Brennkammer der Feuerstätte genügend Luft zugeführt werden. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass bei Betrieb des Gerätes immer ausreichend frische Luft im Raum vorhanden ist. Das Zimmer sollte daher immer wieder aktiv und regelmäßig gelüftet werden. Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder Übelkeit können ein Zeichen für zu wenig Sauerstoff in der Luft sein.
Raumluftunabhängig
Raumluftunabhängige Öfen darf man ausschließlich mit externer Verbrennungsluftzufuhr über einen Außenluftanschluss betreiben. Außerdem muss das Gerät eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) aufweisen. Für die Zuluftleitung lassen sich starre Rohrsysteme oder flexible Rohre verwenden. Der Eingang zur Zuluftleitung beziehungsweise in das Verbrennungsluftsystem mit Doppelklappe lässt sich mit einem Außenluftgitter optimal verschließen. Vor allem bei modernen Niedrigenergie- oder Passivhäusern kommen meist raumluftunabhängige Öfen zum Einsatz – weil ihre dichte Bauweise verhindert, dass durch Ritzen eindringende Außenluft zirkulieren kann und keine Luftöffnung vorhanden ist - oder wenn eine Lüftungsanlage im Haus eingebaut ist. Für offene Kaminanlagen ohne geschlossenen Brennraum ist diese Variante nicht möglich.
Mit Lüftungsregler
Es gibt Kaminöfen mit Lüftungsregler, die sich mit einem Außenluftanschluss nachrüsten lassen. Über diesen Anschluss kann mit Hilfe einer geeigneten Verbrennungsluftleitung ein Teil der Zuluft von entfernteren Orten im oder am Haus direkt zur Feuerstätte gelangen, etwa aus dem Keller oder dem Freien.

Die externe Luftzufuhr

Eine Methode, die vor allem bei nachträglichen Einbauten von Kaminöfen genutzt wird, ist diese: Man bohrt in die Wand hinter oder in den Boden unter dem Kaminofen ein einfaches Loch. In dieser Öffnung kann man dann ein Aluflexrohr oder eine Luftleiste nach draußen führen. Die werden wiederum ihrerseits durch einen Anschlussstutzen mit dem Ofen verbunden. Auf diese Weise wird der Feuerstätte Zuluft von außerhalb des Hauses oder auch aus dem Keller zugeführt. Die Luftöffnung nach draußen sollte außerdem noch mit einer Luftklappe sowie einem Außenluftgitter als Schutz, beispielsweise gegen Insekten, versehen werden.

Ein Luft-Abgas-Schornsteinsystem (LAS) ist die zweite Möglichkeit einer externen Verbrennungsluftzufuhr. Dabei ist das Verbrennungsluftsystem für den Kamin direkt in den Schornstein integriert. Die Verbrennungsluft wird dabei durch einen Luftschacht von oben über das Dach angesaugt und von dort nach unten zum Ofen gebracht. Die Verbrennungsgase, die beim Abbrand im Kaminofen entstehen, werden anschließend wie gehabt nach draußen abgeleitet. Luft-Abgas-Systeme kommen vor allem bei Neubauten oder Schornsteinsanierungen zum Einsatz.

Konkurrierender Unterdruck

Neben dem erwähnten Schornsteinunterdruck kann es zu einem weiteren gefährlichen Unterdruck kommen. Verursacher dafür können Abluftsysteme, Be- und Entlüftungssysteme oder Abzugshauben sein, die sich in der Nähe der Feuerstätte befinden und defekt, nicht korrekt geplant oder nicht abgeglichen sind. 

Welche Auswirkungen haben diese abluftbetriebenen Anlagen auf den Betrieb der raumluftabhängigen Feuerstelle? Sie entziehen dem Innenraum auf einmal viel zu viel Sauerstoff. Wird zum Beispiel eine Dunstabzugshaube eingeschaltet und auf Abluftbetrieb gestellt, kann sie dem Wohnraum pro Stunde rund 2.000 Kubikmeter Luft entziehen, und zwar ohne das gleichzeitig Frischluft nachströmt. Es kommt zu einem Unterdruck der 50 Pascal betragen kann. Das alleine ist noch nicht gefährlich. Läuft nun aber zeitgleich die Holzverbrennung im Kaminofen ab, werden Rauchgase und schädliches Kohlenmonoxid durch den Schornstein nicht nach draußen transportiert, sondern durch den Unterdruck in den Aufstellraum gesogen. Dieser Unterdruck lässt sich vermeiden, indem man regelmäßig und großzügig die Fenster öffnet sowie den Fensterkippschalter der Ablufthaube. Eine weitere sichere Möglichkeit ist der BRUNNER „Unterdruck-Sicherheits-Abschalter (USA)“, auch unter dem Begriff „Unterdruckwächter“ bekannt. Er verhindert, dass es im Bereich der Feuerstätte überhaupt erst zu einem gefährlichen Unterdruck kommt und das funktioniert so: Der Unterdruckwächter ist mit dem Dunstabzug oder sonst welcher Lüftungsanlagen im Haus verbunden und kann ständig die Druckdifferenz von Aufstellungsraum und Schornstein messen. Fällt dieser Druck unter einen festgelegten Grenzwert ab, werden die entsprechenden Geräte sofort und automatisch blockiert und ausgeschaltet. Aktiv ist der Unterdruck-Sicherheits-Abschalter immer dann, wenn auch der Ofen in Betrieb genommen wird. 

Motor für Kamine und Öfen

Der Schornstein und der Kamineffekt

Ohne Schornstein keine Feuerstätte. Denn der Schornstein hat die wichtige Funktion, dem Kamin oder Ofen Sauerstoff zum Heizen zuzuführen und gleichzeitig Rauchgase und Abgase nach außen abzuleiten. Genutzt wird dabei der „Kamineffekt“. Das ist ein physikalisches Prinzip, das auf der unterschiedlichen Dichte von warmer und kalter Luft beruht: Beim Abbrand von Holz oder Pellets strömen verschiedene Gase aus. Die Luft erwärmt sich. Weil warme Luft eine geringere Dichte hat und leichter ist als die kalte Frischluft außerhalb des Hauses, steigt sie durch den Schornstein auf und zieht raus. Dadurch entsteht im Kamin oder Ofen ein Unterdruck. Dieser Unterdruck saugt frische Kaltluft an. Dieser Effekt - auch Bernoullischer Effekt genannt – gewährleistet, dass der Verbrennungsvorgang stetig mit Sauerstoff versorgt wird. Der Schornstein sorgt also dafür, dass die Feuerstätte reibungslos funktioniert. Er ist quasi ihr Motor. 

Allerdings müssen die Bauart des Schornsteins - gemauert, in Edelstahl- oder 2-schaliger Systemausführung– sowie seine Abmessungen, der Querschnitt und das Ofenrohr mit dem entsprechenden Kamin oder Ofen zusammenpassen. Andernfalls lässt sich der nötige Unterdruck nicht erzeugen. 

Im schlimmsten Fall kann sich der Kamineffekt sogar umdrehen, dann saugt der Schornstein kalte Luft an und drückt Rauchgase in den Aufstellraum, statt sie nach draußen abzuführen. Das kann zum Beispiel auch passieren, wenn Wind in den Schornstein wehen kann. Um das zu verhindern muss entweder eine Rauchgasklappe im Schornstein eingebaut oder die Luftzufuhr anders unterbunden werden.

Außerdem empfiehlt sich eine Schornsteinquerschnittsberechnung, die auf einer DIN-Norm basiert. Sie sollte bereits bei der Planung eines Schornsteins und vor der Anschaffung einer Feuerstätte durch den Fachbetrieb erfolgen. Der Bezirksschornsteinfeger kann hierbei weiterhelfen, er kennt auch alle weiteren gesetzlichen. Auch wenn beim Bau eines Hauses noch kein Kaminofen vorgesehen ist, sollte ein Schornstein eingeplant werden. ER erhöht den Wert jedes Gebäudes, ein nachträglicher Einbau ist zwar möglich, aber aufwendig und mit höheren Kosten verbunden.

Um Funktionsstörungen, Ablagerungen und einem möglichen Rußbrand vorzubeugen, sollte man seinen Kaminofen und Schornstein im Übrigen regelmäßig durch den Fachbetrieb warten lassen.

Feuer im Ofen: So läuft der Heizvorgang richtig ab

Anzünden bei einer rostlosen Feuerstätte

Es werden zwei bis drei Holzscheite nebeneinander auf dem Boden des Feuerraums platziert. Der Abstand sollte gering sein und die Spaltkanten nach oben zeigen. Kleinholz beziehungsweise Anzündhölzer einfach kreuz und quer über die Brennholzscheite legen und dazwischen in einem Abstand von drei bis fünf Zentimeter die Kaminanzünder oder Anzündwürfel verteilen. Die Luftschieber und Sekundärluftschieber entsprechend der Bedienungsanleitung einstellen, prüfen ob die Drosselklappen und Absperrschieber geöffnet sind, Anzündhilfen mit dem Streichholz oder Feuerzeug anzünden und die Feuerraumtür verschließen.

Anzünden bei einem vorhandenen Bodenrost

Das kleingespaltene Anmachholz auf den geöffneten Bodenrost legen und Anzündmaterial dazwischen verteilen. Darüber kommen zwei gestapelte Lagen Anzündhölzer und zwei bis drei weniger dicke Scheithölzer auf die Zündhölzer. Auch hier muss die Spaltkante nach unten zeigen. Die Luftzufuhr wie in der Bedienungsanleitung beschrieben einstellen und darauf achten, dass die Drosselklappen und Absperrgitter geöffnet sind. Die Anzündhilfe anzünden und mit der Feuerraumtür den Brennraum verschließen.

Sobald die Flammen das Holz entzündet haben, kann die Luftzufuhr im Kamin oder Kaminofen gemindert werden. Erst wenn eine Grundglut vorhanden ist, sollte man neue Holzscheite nachlegen - alternativ können auch Holzbriketts verwendet werden. Beim Nachheizen wird die Glut zusammengeschoben und der Luftzufuhrregler vorübergehend geöffnet, um eine schnelle Überzündung des Holzes zu vermeiden. Es gibt Feuerstätten, bei denen zusätzliche Einstellungen am Bodenrost vorgenommen werden müssen. Diese sind in der Bedienungsanleitung beschrieben. 

Ein Heizvorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Um den Heizbetrieb zu beenden, reicht es kein Brennholz mehr nachzulegen und nach dem Erkalten der restlichen Glut die Luftzufuhr zu schließen. So kühlt der Aufstellungsraum nicht aus.

Die häufigsten Heizfehler

Falsches Heizen reduziert den Wirkungsgrad einer Feuerstätte und erhöht gleichzeitig den Schadstoffausstoß, egal ob eine Anlage mit Bodenrost oder ohne. Wenn etwa die Verbrennung nicht vollständig abläuft, weil die Luftzufuhr nicht korrekt war, verrußt die Scheibe des Kamins oder Ofens. Außerdem können dreckige Asche und Holzreste überbleiben, die Glut nicht lange gehalten werden oder sich im Freien unangenehme Gerüche entwickeln.

Meistens werden diese Fehler beim Anzünden gemacht:

  • Es wird kein Kleinholz benutzt, sondern Zeitungspapier. Das ist nicht ratsam, weil in den Druckfarben Schadstoffe enthalten sind, die beim Verbrennen freigesetzt werden. Zeitungspapier gehört ins Altpapier.
  • Die Luftklappeneinstellung ist falsch, weil entweder beim ersten Anzünden alle Luftzufuhrregler und Sekundärluftschieber nicht geöffnet sind, nach dem Ende des Hauptabbrandes nicht reduziert oder in der Glutphase nicht ganz geschlossen werden.
  • Ein zu spätes Nachlegen von Holz auf einer gerade noch zündfähigen Glut kann zu einem minutenlangen Schwelbrand führen. 
  • Das Brennmaterial ist falsch, das heißt das Holz ist meist zu groß oder zu feucht. Die Restfeuchte sollte weniger als 20 Prozent, im besten Fall sogar nur 15 Prozent betragen, denn feuchtes Holz entzieht dem Brennprozess wertvolle Wärme. Holzfeuchtemessgerät gibt es im Baumarkt. Für Kleinholz eignen sich alle Weichhölzer.
  • Oft wird der Brennraum mit zu großen Holzmengen überladen, damit das Feuer bei Abwesenheit weiterbrennt und möglichst lange eine Glut erhalten bleibt. Stattdessen lieber Briketts verwenden.

Fidibus, die Alternative zum Anzündholz

Zum Anzünden einer Feuerstätte benötigt man eine ausreichende Menge gespaltenes Kleinholz und Anzündmaterial. Sichere und besonders einfach zu handhabende Kamin- und Ofenanzünder sind BRUNNER Fidibusse. Die Anheizstäbchen werden aus reinen Holzfasern gefertigt. Für ein erleichtertes Anzünden der Flammen werden sie in Paraffin getaucht und sind ein vollständiges Naturprodukt. Vor allem für größere Feuerstellen eignen sie sich perfekt, da sie in den ersten Minuten sehr intensiv brennen und für einen höheren Flammenwurf sorgen. So können auch große Holzscheite gleichmäßig verbrennen, was schnell zu einem stimmungsvollen Feuer führt.

Heizen mit Holz

Den Ofen richtig anzünden

Was gibt es Schöneres als ein Kaminfeuer? Es wärmt nicht nur, es verbreitet auch eine behagliche Stimmung. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine korrekte Bedienung und die fängt schon beim Anzünden des Ofens an. Ob eine Feuerstätte optimal und mit einem geringe Schadstoffausstoß brennt, liegt hauptsächlich am Benutzer. Heizfehler können aber vermieden werden.

 Es gibt zwei unterschiedliche Arten wie man eine Feuerstätte anzünden kann: von oben oder von unten, abhängig davon, ob es sich um eine rostlose Anlage handelt oder ob ein Bodenrost vorhanden ist. Für das richtige Anzünden wird Anzündmaterial benötigt, wie beispielsweise kleine Holzstücke, Kaminanzünder oder der Fidibus von BRUNNER. Je nachdem wie groß der Kamin oder der Ofen ist, richtet sich die Länge der Brennholzscheite, ihr Umfang sollte weniger als 20 Zentimeter betragen. Die Brennstoffmenge, die in den Feuerraum gelegt wird, ist je nach Gerät unterschiedlich. Um ein richtiges Heizen zu gewährleisten, sollte man sich an die geprüfte und angegebene Menge des Herstellers halten. Auch die korrekte Zufuhr von Luft beeinflusst den Vorgang.

Zum Anzünden dürfen auf keinen Fall Petroleum oder Spiritus, Kunststoffe, Abfälle, behandeltes, verleimtes, bestrichenes oder lackiertes Holz, Rindenbriketts oder Spanplatten verwendet werden. Weil eine saubere und technisch tadellose Feuerstätte und ein passender Schornstein für ein emissionsarmes Heizen und einen guten Heizwert unerlässlich sind, muss jede installierte Anlage regelmäßig von einem Schornsteinfeger kontrolliert werden. 

Brennmaterial Holz

Wer mit Holz heizt, stillt damit nicht nur sein Grundbedürfnis nach Wärme. Ein gemauerter Kamin oder Kachelofen ist auch Energieeffizient und erfüllt ökologische Ansprüche, auf die immer mehr Kunden Wert legen. Holz ist ein nachwachsender und regional verfügbarer Rohstoff. Er ist CO2 neutral und die Wärmeerzeugung hoch und umweltschonen, bei entsprechender Technik. Um die Umweltverträglichkeit eines Grundofens nicht nur von den Fähigkeiten des Ofenbauers abhängig zu machen, werden BRUNNER seine Grundofenfeuerräume aus trocken gepressten hochwertigen Schamottemodulen gebaut. Somit werden in allen angebotenen Brennraumgeometrien die Emissionsvorgaben des Gesetzgebers erfüllt.

Lagerung
Holzart
Brennholz

Die optimale Holzlagerung

Ob das Kaminfeuer richtig brennt und sich das Feuer leicht anzünden lässt, wird auch durch die Art des Holzes beeinflusst und durch dessen richtige Lagerung. Um Platz zu sparen, werden Holzscheite in der Regel aufgestapelt. Wie hoch der Holzstapel ist, hängt von der Form und der Größe der Holzscheite ab. Das allerwichtigste ist, dass das Brennmaterial trocken und gut gelüftet gelagert wird, denn nur trockenes Holz hat auch einen hohen Heizwert. Feuchtes Holz brennt hingegen nicht nur schlecht, es macht auch wenig Wärme, qualmt enorm und führt zu starken Rußrückständen. Perfekt zum Holzlagern eignen sich trockene, überdachte und gut belüftete Unterstände wo auch vom Boden keine Feuchtigkeit aufsteigen kann, vorzugsweise an einer Wand, beispielsweise der Hauswand. Der Abstand sollte circa zehn Zentimeter betragen, damit die Luft zirkulieren kann. Das beschleunigt die Trocknung des Holzes. Innerhalb des Stapels werden die Scheite so gelegt, dass Wind durchstreifen kann. Die Basis bilden dünne Stämme, die quer zur Lagerrichtung der Brennholzscheite platziert werden und genügend Abstand zum Boden schaffen. Ein Schuppen ist ebenfalls ein idealer Lagerort für Brennholz. Ist es allerdings noch feucht, sollte es im Freien aufgeschichtet werden, wo genug Zugluft herrscht. Ungeeignet sind geschlossene Kellerräume oder Holzstapel, die in Folie eingepackt sind.

Brennholz

Welches Holz eignet sich zum Heizen?

Scheite vom Buchenholz haben den höchsten Heizwert, gefolgt von Ahorn, Kirsche, Esche oder Hainbuche, die allerdings schwer zu spalten ist. Weichhölzer wie Erle, Pappel und Weide sollte man nicht verwenden, da sie eine hohe Ascheschicht zurücklassen. Nadelholz von der Lärche, Kiefer oder Fichte ist vor allem für offene Kamine weniger geeignet, weil der Funkenflug hoch ist. Hier empfiehlt sich ein entsprechender Funkenschutz, der bei den offenen Kaminen von BRUNNER für das menschliche Auge quasi unsichtbar ist. 

 

Vorteile beim Heizen mit Holz

Im Gegensatz zum Ölpreis, der tagesabhängig stark schwanken kann, ist Holz wesentlich günstiger, stabiler und seine Kosten entsprechend kalkulierbar. Holz ist ein ständig nachwachsender Rohstoff. Nach dem deutschen Waldbauernverband wächst hierzulande mehr Holz nach, als verbraucht wird. Holz muss nicht über tausende von Kilometern gefahren werden, es steht regional zur Verfügung, was zu einer entsprechend geringeren ökologischen Belastung führt. Heizen mit Brennholzscheiten ist klimaneutral und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Vorausgesetzt, das Anzünden des Ofens erfolgt richtig und der Verbrennungsvorgang beziehungsweise der Heizvorgang läuft optimal und sauber ab.

 

 

FIDIBUSSE

erfolgsversprechende Anzündstäbe

 

Wer kennt es nicht: Anzünder, die nach kurzer Zeit wieder ausgehen oder verbrennen, ohne sichtlichen Erfolg - und dabei noch umweltschädliche Gase freisetzen. Das Holzfeuer kokelt vielleicht, schafft es aber nicht, sich entsprechend zu entzünden, um das ersehnte knisternde Feuer zu entfachen. Man ärgert sich und sitzt immer noch im Kalten. Damit ist jetzt Schluss - denn unsere natürlichen, gesundheitsunbedenklichen Fidibusse klingen nicht nur nach Zauberei, sie sind es auch. Anheizen war noch nie so einfach und wer es richtig macht, kann dabei sogar noch sparen, weil oft ein halber Anzündstab ausreicht. 

Auf der Suche nach dem perfekten Feuererlebnis?

Sobald Sie den Ofenbauer Ihres Vertrauens gefunden haben, kann dieser nach Ihren Wünschen und passend zu den Anforderungen Ihres Eigenheims den geeigneten Heizeinsatz ermitteln und einen Kostenvoranschlag machen. 

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