BRUNNER Heizzentrale BHZ

Regenerative Energien nutzen und den Einsatz fossiler Wärmeträger so weit wie möglich reduzieren: Mit der BRUNNER Heizzentrale BHZ wird aus Ihrer Heizung ein intelligentes Heizsystem.

Die BHZ besteht immer aus einer Hydraulikbox und einem Systemspeicher. Sie bilden eine Einheit. Auf kleinstem Raum sind sämtliche Anschlüsse für Wärmeerzeuger, Heizkreise oder Warmwassersysteme übersichtlich untergebracht. Der Aufbau erfolgt sauber, modular und platzsparend; die Anschlüsse sind vormontiert und somit verwechslungssicher. Eine zentrale, leicht verständliche Steuerung regelt die Energieströme aus Holz, Sonne und weiteren Wärmeerzeugern.

Die Heizzentrale von BRUNNER lässt sich jederzeit um neue Energieträger erweitern. Für die sinnvolle Nutzung überschüssigen Solarstroms in nutzbaren Temperaturniveaus ohne Bereitstellungsverluste und Hilfsenergiebedarf ist die BHZ mit dem "Bayerischen Staatspreis" und dem "Innovationspreis Wärmemarkt" ausgezeichnet worden.

In die Konzeption der BRUNNER Heizzentrale haben wir unsere jahrzehntelange Erfahrung, die Wünsche unserer Kunden und Handwerkspartner sowie aktuelle technische Entwicklungen einfließen lassen. Entstanden ist ein wandel- und erweiterbares System, das die moderne Heizung intelligent regelt. Eben ein Heizsystem der Zukunft.

Ihre Entscheidung für unsere Heiztechnikprodukte honoriert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit hohen Fördersummen. Heizen mit Holz ist mehr denn je sinnvoll. 

DETAIL-INFORMATIONEN
BHZ Brunner Heizzentrale Header Siegel Freisteller


AGRI TECHNICA Messe Siegel
Details
Galerie
Bedienung
  • Aufbau Touch-Display
  • Display-Ansichten
Photovoltaik-Integration
  • Die erste echte Einbindung von Solarstrom in ein Heizsystem

    Die Vergütung für selbst erzeugten Solarstrom wird immer geringer, während gleichzeitig die Strompreise für den Privatgebrauch weiter steigen. Eigentümer von PV-Anlagen suchen nach neuen Möglichkeiten, den überschüssigen Solarstrom sinnvoll zu nutzen und effizient in die Heizsysteme einzufügen.

    Die BRUNNER-Lösung als weiteres Modul der BHZ schichtet streng die solaren Erträge; selbst bei geringer Sonneneinstrahlung. Zur Einlagerung des überschüssigen Sonnenstroms bedarf es keiner weiteren Hilfsenergie, beispielsweise durch Pumpen. Abstrahlverluste durch externe Komponenten ergeben sich ebenfalls nicht. Bei höherer oder länger andauernder Sonneneinstrahlung sorgt eine drehzahlgeregelte Hocheffizienz-Pumpe in der Heizzentrale von BRUNNER für eine zuverlässige Durchschichtung des Systemspeichers. Mit einer stufenlos von 0,1 bis 9 kW regelbaren Heizleistung werden überschüssige Solarstrom-Erträge in nutzbare Temperaturniveaus im Pufferspeicher eingelagert. Dadurch sind hohe beziehungsweise sogar überwiegend solare Deckungsgrade gewährleistet. Diese Leistungsregelung erfüllt alle Anforderungen der technischen Anschlussbedingungen deutscher Netzbetreiber und Energieversorger.

    Von der Photovoltaik-Einbindung profitieren Kunden und Heizungsbauer gleichermaßen. Es entsteht ein optisch und technisch einwandfrei eingebauter Heizraum zu vergleichbaren Kosten einer konventionellen Installation. Trotz ihrer Komplexität lässt sich die BRUNNER-Heizanlage über eine einzige Steuerung einfach bedienen und verstehen – die Basis für einen wirkungsvollen Betrieb. Gleichzeitig wird dem Wunsch nach einer rationellen Nutzung des überschüssigen Sonnenstroms professionell Rechnung getragen. Alle BRUNNER-Heizanlagen verfügen über eine Funktions- und Zukunftsgarantie.

    Die vormontierte Hydraulik vermeidet Installationsfehler und mögliche Funktionsbeeinträchtigungen durch nicht abgestimmte Komponenten oder unterschiedliche Steuerungen. Mit der BHZ kann das Handwerk dem Endverbraucher für die Nutzung von überschüssiger Sonnenenergie eine neue, solide Lösung anbieten. Auch die Schnittstellen des Heizungsgewerks zum Elektrogewerk werden eindeutig verschlankt und klar definiert.

    bhz preis

    Solarstrom in Wärme umzuwandeln kann so einfach sein. Für die sinnvolle Einbindung des überschüssigen Solarstroms in nutzbaren Temperaturniveaus ohne Bereitstellungsverluste und Hilfsenergiebedarf ist die BRUNNER-Heizzentrale mit dem Innovationspreis und dem Bayerischen Staatspreis des Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden. Darüber hinaus wird die Heizungsoptimierung mit einer BHZ vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) großzügig gefördert.

Notstromversorgung
BRUNNER-Notstromversongung NV 500/1000 in einer freien Installation
Brunner Notstromversorgung NV500 NV1000 in einer freien installation


versorgt den Kessel mit der notwendigen elektrischen Spannung für einen geregelten Abbrand.

BRUNNER-Notstromversongung NV 500/1000 in Kombination mit BRUNNER Heizzentrale
Brunner Notstromversorgung NV500 NV1000 in kombination mit Heizzentrale


versorgt zusätzlich die Heizkreispumpen für einen störungsfreien Betrieb der Zentralheizung.


Wenn der Strom ausfällt, läuft der Abbrand in einem Scheitholzkessel zwar weiter, allerdings wird das heiße Wasser in diesem Fall nicht mehr über die Pufferladepumpe abgeführt. Um einen zu hohen Druck im Kessel zu verhindern, wird über die thermische Ablaufsicherung Kaltwasser zugeleitet. Dadurch geht Wärmeenergie verloren. Zusätzlich ist ein Handwerker nötig, der den Sicherheits- Temperaturbegrenzer anschließend wieder zurücksetzt.

Zu einem Sicherheitsrisiko wird ein Stromausfall, wenn das Haus über einen eigenen Brunnen verfügt und die Brunnen-Pumpe ebenfalls davon betroffen ist. Es wird kein Kaltwasser zugeführt und der Kessel kann nur über ein Ventil unkontrolliert Dampf ablassen. Die Folge: Wasserschäden und große Gefahr für Personen im Raum.

Diese fatalen Konsequenzen verhindert die BRUNNER-Notstromversorgung.

Ladeinverter schaltet blitzschnell auf Batteriebetrieb um

Der spezielle Ladeinverter NV 500/1000 sichert die Stromversorgung für einen Scheitholzkessel mit Heizungsanlage während einer Abbrandphase. Die Pufferladepumpe läuft somit ganz normal weiter; das Heizwasser wird über die Pumpe aus dem Kessel abgeführt.

Technisch betrachtet ist die NV 500/1000 ein Ladegerät für eine 12-Volt-Bleibatterie. Integriert ist ein Spannungswandler von 12 Volt Gleichspannung auf 230 Volt Wechselstrom. Das Prinzip ist einfach: Heizkessel oder BRUNNER-Heizzentrale (BHZ) werden an die NV 500/1000 und erst diese ans Netz angeschlossen. Im Netzbetrieb wird die Eingangsspannung direkt und verlustfrei zum Ausgang durchgeschaltet. Bei Stromausfall reagieren interne Relais innerhalb von zehn Millisekunden und schalten auf Batteriebetrieb um.

Geregelter Abbrand – Bis zu 24 Stunden Heizungsfunktion

An die NV 500/1000 kann jede handelsübliche 12-Volt-Autobatterie mit einer Kapazität zwischen 65 Ah und 125 Ah angeschlossen werden. Je höher diese Ladekapazität, umso länger sind die Betriebszeiten im Batteriebetrieb. Eines ist sicher: Der gestartete Abbrand im Scheitholzkessel läuft geregelt ab und die Energie gelangt aus dem Kessel zum Pufferspeicher. Ist die Anlage mit einer BHZ aufgebaut, kann diese je nach Anzahl der Pumpen bis zu 24 Stunden die Heizungsfunktion aufrechterhalten.

Ist die Batteriekapazität nahezu verbraucht, bevor die Netzspannung wieder eintritt, schaltet die NV 500/1000 per Tiefentladungsschutz den Betrieb des Scheitholzkessels automatisch ab. Bei einsetzender Netzspannung wird die Batterie wieder geladen und der Anlage steht die Stromversorgung wieder über das Netz zur Verfügung.

Einbaubeispiele
Funktion
  • Wärmemanagement
    wärmemanagement solare regenerative fossile erträge


    Die Heizzentrale verbindet alle Wärmeerzeuger nach ökohierarchischen Regeln.
    Wärme aus Sonne und Holz werden vorrangig eingebunden und genutzt. Falls fossile Energieträger wie Öl oder Gas an das Heizsystem angebunden sind, werden diese nur dann von der Heizungssteuerung angefordert, wenn die Leistungen der Solaranlage oder des Holzkessels zu gering sind.

    Fossile Energieträger tragen nicht dazu bei, den Systemspeicher der BHZ 3.0 vollständig aufzuheizen, sondern nur soweit, dass das Grundbedürfnis nach Warmwasser und gewünschten Heizkreisfunktionen gewährleistet werden können. Das restliche Puffervolumen wird aufgefüllt, wenn die Sonne wieder scheint oder der Holzkessel betrieben wird. Öl und Gas stehen nur zur Funktionsstabilität zur Verfügung. Regenerative Energieträger sind die bevorzugten Wärmelieferanten der Heizzentrale.


Videos BHZ
Speicher
  • Systemspeicher

    Hier werden alle Energieströme gesammelt, gespeichert und nach Bedarf wieder abgegeben. Der Systemspeicher von BRUNNER, auch Pufferspeicher genannt, ist ein Schichtladespeicher, der für regenerative Wärmeträger optimiert wurde. Ziel der Schichtenspeicherung ist es, eine Durchmischung des Speicherwassers bei der Be- und Entladung zu vermeiden. Weil warmes und kaltes Wasser eine unterschiedliche Dichte aufweisen, kommt ein stabiles Temperaturprofil zustande. Heißes Wasser ist leichter und steigt nach oben; kälteres Wasser sammelt sich im unteren Bereich an.

    Sind alle Wärmeerzeuger und Verbraucher so aufeinander abgestimmt, dass keine hohen Ein- und Ausströmgeschwindigkeiten entstehen und die Erträge nur in den Speicherbereich eingespeist werden, in den sie vom Temperaturniveau her passen, bleibt dieses thermische Schichtprofil erhalten. Durch den Einsatz von Trennblech und Schichtladerohr können auch hohe Volumenströme beruhigt und Durchmischungseffekte bei extremen Nutzungsbedingungen minimiert werden.

    Brunner Schichtladespeicher

    Der BRUNNER-Schichtladespeicher lässt sich in folgende Bereiche unterteilen:

    • Beladung „oben“ und Entnahme für Trinkwassererwärmung (rot)
    • Beladung „Mitte“ und Heizkreisversorgung (orange)
    • Rücklaufzone (blau)
    Temperaturzonen im Systemspeicher des Brunner Schichtladespeichers

    Temperaturzonen im Systemspeicher

  • Die Speicherinhalte lassen sich durch nebenstehende Standardspeicher problemlos verdoppeln. Der BRUNNER-Standardspeicher wird als Erweiterungsspeicher an den vier 5/4“-Anschlüssen des BRUNNER-Systemspeichers angeschlossen.

    In der Praxis hat sich die parallele Be- und Entladung bewährt. Vorgesehen ist die Kombination mit einem Erweiterungsspeicher gleichen Inhaltes. Ein erweitertes Puffervolumen ist bei großen, thermischen Solaranlagen, Biomassekesseln mit einer Leistung von mehr als 25 kW oder Wärmepumpen mit mehr als 15 kW sinnvoll.

    Erweiterungs und Führungsspeicher der bhz von brunner

    Erweiterungs- und Führungsspeicher der BHZ 3.0. Der hydraulische Anschluss findet über die vier 5/4“-Anschlüsse statt.

  • solarwendelspeicher brunner



    Der Standardspeicher mit innenliegendem Rohrwärmetauscher zum Anschluss
    an eine thermische Solaranlage.


  • Warmwasserspeicher
    warmwasserspeicher brunner



    Ein Warmwasserspeicher mit innenliegendem Rohrwärmetauscher zum Anschluss an eine thermische Solaranlage mit zusätzlichem Rohrwärmetauscher im oberen Pufferbereich zur Trinkwassererwärmung.

Warmwasser
  • Trinkwassererwärmung

    ... in einem nebenstehenden Warmwasserspeicher:
    Bei der Sanierung einer Heizanlage können funktionsfähige Warmwasserspeicher weiter verwendet werden. Sinnvoll ist deren Einsatz, wenn viele Bäder gleichzeitig genutzt werden. In solchen Fällen ist eine größere Trinkwasserreserve erforderlich.

    ... mit Frischwassermodul:
    Herkömmliche Warmwassersysteme verwenden große Warmwasserspeicher (150 bis 300 Liter), in denen das Warmwasser oft über mehrere Tage steht. Der in der BHZ verbaute, großzügig dimensionierte Plattenwärmetauscher erhitzt das Wasser erst bei Bedarf auf die gewünschte Warmwassertemperatur. Zapfraten bis zu 25 Liter/Minute können ohne Temperaturschwankungen abgedeckt werden. Dafür verantwortlich ist eine geregelte Pumpe, mit der sich Volumenstrom und Temperatur steuern lassen. Nur die gerade benötigte Warmwassermenge wird erwärmt  - nicht mehr und nicht weniger.

    Der Verbrühungsschutz:
    Thermische Solaranlagen heizen Pufferspeicher in den Sommermonaten auf 80 °C und mehr auf. Wird in diesen Situationen Warmwasser über den Plattenwärmetauscher gezapft, kann man sich ohne Sicherheitseinrichtung verbrühen. Damit dies nicht geschieht, ist zwischen Kalt- und Warmwasserkreis ein einstellbares, thermisches Mischventil BM verbaut, das die Warmwassertemperatur auf rund 55 °C begrenzt.

  • Plattenwärmetauscher
    Plattenwärmetauscher Brauchwasserkreislauf Heizwasserkreislauf

Kundenstimmen

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