Alle drei Modelle – HKD 7 +, HKD 8 + und HKD 13 + – sind ab sofort als „Plus“-Versionen erhältlich und somit katalysatorfähig. Der optionale Abgaskatalysator kann bei Bedarf jederzeit ohne bauliche Maßnahmen nachgerüstet werden – in wenigen Handgriffen, direkt vom Feuerraum. Er lässt sich über den Brennraum einsetzen und reinigen.
Die Heizgase strömen nach der Brennkammer durch eine Schwammkeramik mit katalytischer Beschichtung. Der Prozess der vollständigen Verbrennung, CO zu CO2 sowie Kohlenwasserstoffe zu CO2 und H2O, setzt bereits ab Temperaturen von 350 ºC ein.
Eine Studie des deutschen Biomasseforschungszentrums hat gezeigt: Mit einem Abgaskatalysator lassen sich bis zu 80 % der CO-Emissionen und über 50 % der Kohlenwasserstoffe reduzieren.

Zudem gibt es ab sofort beim HKD 7 + und HKD 13 + als Scheibenvariante die Glaskeramik beschichtet (GKB). Sie verkleinert den Strahlungsbereich des Ofens signifikant. In der Praxis bedeutet das (siehe Tabelle):
- nach vorne von der Sichtscheibe aus verkürzt sich der Strahlungsbereich von 100 cm auf 80 cm,
- am Boden nach vorne von 60 cm auf 40 cm,
- zur Seitenwand von 60 cm auf 40 cm,
- und zur Decke ebenfalls von 60 cm auf 40 cm.


Diese Werte schaffen mehr Gestaltungsfreiraum für Ofenbauer und Bauherren. Möbel, Wände und Bodenbeläge können näher an den Kachelofen heranrücken, ohne die ab November 2025 geltenden, strengeren Brandschutzabstände (EN 16510) zu verletzen.
Gleichzeitig reduziert die GKB die Wärmeabstrahlung über die Scheibe. Dadurch überhitzt der Wohnraum nicht, während die angenehme Strahlungswärme eines Kachelofens erhalten bleibt.
Für das Handwerk ergibt sich daraus ein klarer Vorteil: mehr planerische Flexibilität und eine einfachere Integration in. Die katalysatorfähige Bauweise sorgt zudem für langfristige Investitionssicherheit, da sie bereits heute auf künftige Emissionsvorgaben vorbereitet ist.





