BRUNNER Pelletheizung, Scheitholzheizung und Wärmepumpe vor schwarzem Hintergrund

KfW Heizungsförderung 2025: Zuschüsse und Chancen für klimafreundliche Heiztechnik

Seit 2024 wickelt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die KfW Förderung Heizung über das Programm 458 „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude“ ab. Es unterstützt den Heizungstausch in bestehenden Wohngebäuden und deckt den Kauf sowie den Einbau einer neuen, klimafreundlichen Heizung einschließlich Planung und Umfeldmaßnahmen ab.

Abhängig von Bonusregelungen können bis zu siebzig Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden. Die Förderung erfolgt als Zuschussförderung, die direkt ausgezahlt wird, oder über einen zusätzlichen Ergänzungskredit mit zinsgünstigen Konditionen. Damit kombiniert die KfW Heizungsförderung finanzielle Entlastung mit Planungssicherheit für Eigentümer und Eigentümerinnen, die ihre Heizsysteme modernisieren möchten.

Modernes Wohnhaus mit Wärmepumpe, Holzofen, Wärmepumpe und E-Auto

Welche Heizung fördert die KfW?

Die KfW Förderung Heizung umfasst eine breite Palette klimafreundlicher Anlagen. Besonders im Fokus stehen Wärmepumpen, die in verschiedenen Varianten wie Luft-, Sole- oder Wasser-Wärmepumpe angeboten werden. Sie werden elektrisch betrieben und gelten als förderfähige Anlagen, wenn sie mit natürlichen Kältemitteln oder besonders effizienten Wärmequellen arbeiten. Auch Biomasseheizungen wie Pelletöfen oder Scheitholzkessel können über die KfW Heizungsförderung bezuschusst werden, sofern sie mit erneuerbaren Komponenten wie Solarthermie oder Photovoltaik-Warmwasser kombiniert werden.

Darüber hinaus sind Solarthermieanlagen, Brennstoffzellenheizungen und wasserstofffähige Gasheizungen eingeschlossen, wobei bei der Gasheizung nur die Investitionsmehrkosten gefördert werden. Ergänzt wird die Liste durch innovative Heiztechnologien auf Basis erneuerbarer Energien. Ebenfalls förderfähig ist der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Selbst provisorische Heizungen, die während eines Heizungsausfalls angemietet werden, sowie Lösungen mit Leasing, Mietkauf oder Contracting können in die Förderung aufgenommen werden.

KfW Heizung Zuschuss 2025

Wie hoch fällt die Unterstützung tatsächlich aus? Die Höhe der KfW Förderung Heizung ergibt sich aus einer Kombination von Grundförderung und verschiedenen Boni. Den Anfang macht die Grundförderung in Höhe von dreißig Prozent der förderfähigen Kosten, die als Basis für alle Antragsteller gilt. Darauf aufbauend kann ein Effizienzbonus von fünf Prozent gewährt werden, wenn eine Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel oder besonders effizienter Wärmequelle eingebaut wird.

Zusätzlich gibt es den Klimageschwindigkeitsbonus, der bis Ende 2028 zwanzig Prozent beträgt und ab 2029 siebzehn Prozent, sofern eine funktionsfähige Öl-, Kohle- oder alte Gasheizung ersetzt wird. 

Haushalte mit einem Haushaltsjahreseinkommen von maximal 40.000 Euro profitieren außerdem vom Einkommensbonus, der dreißig Prozent zusätzlich bringt. Auf diese Weise kann der Fördersatz bis zu siebzig Prozent erreichen. Für Einfamilienhäuser gelten 30.000 Euro als Obergrenze, in Mehrfamilienhäusern gelten je Wohneinheit höhere Obergrenzen.

Darüber hinaus wird für Biomasseheizungen ein Emissionsminderungszuschlag von 2.500 Euro gewährt, der unabhängig von den prozentualen Zuschüssen ausgezahlt wird. Das betrifft auch die von BRUNNER angebotenen Pelletheizungen, die als Biomasseanlagen eingestuft sind. Mehrere Modelle, etwa aus der BPH-Serie, die Green-Varianten sowie der kompakte Pelletini, stehen aktuell auf der offiziellen BAFA-Liste förderfähiger Biomasseanlagen.

Damit sind sie grundsätzlich förderfähig, sofern die weiteren technischen Anforderungen wie Emissions- und Effizienzstandards erfüllt sind. Insgesamt bietet die KfW Heizungsförderung damit einen finanziellen Anreiz, alte Heizsysteme durch moderne, klimafreundliche Lösungen zu ersetzen.

Heizungsraum mit Pelletheizung und Heizzentrale
BRUNNER Pelletheizung BPH 4/17 kombiniert mit der Heizzentrale BHZ

Wasserführende Geräte von BRUNNER

Die KfW Förderung Heizung gilt auch für wasserführende Geräte. Solche Kamin- oder Kachelofeneinsätze lassen sich als heizungsunterstützende Komponenten in ein Gesamtsystem einbinden und tragen dazu bei, erneuerbare Energien effizient zu nutzen. Mit der BRUNNER Heizzentrale (BHZ) stehen modulare Lösungen zur Verfügung, die Speicher, Hydraulik und Regelung in einem System vereinen.

Dadurch können Biomasseheizungen oder auch Hybridheizungen flexibel ergänzt und in förderfähige Konzepte integriert werden. In diesem Zusammenhang eröffnet sich nicht nur die Möglichkeit einer KfW Förderung Ofen, sondern auch eine Förderung für Pelletofen oder Hybridheizungen mit Gas.

BRUNNER Systemofen Tunnel unter der Treppe
Umsetzung: Püttscher Petersen
BRUNNER Systemofen Tunnel BSO 05 wasserführend

Fazit: Chancen für klimafreundliche Heiztechnik nutzen

Besonders interessant ist dies für förderfähige Produkte von BRUNNER: So erreicht die bis zu 70 Prozent Förderung und erhält serienmäßig den Emissionsminderungszuschlag von 2.500 Euro, ohne dass Nachrüstungen oder Zusatzteile erforderlich sind. Auch die BSV-Serie zählt zu den förderfähigen Biomasseanlagen und kann mit einem Fördersatz von bis zu 70 Prozent gefördert werden.

Für die BRUNNER Wärmepumpe gilt ebenfalls ein Fördersatz von bis zu 70 Prozent, ergänzt durch den Effizienzbonus von 5 Prozent, der dank des serienmäßig eingesetzten natürlichen Kältemittels automatisch berücksichtigt wird. Damit zeigt sich: Wer auf moderne Heiztechnik von BRUNNER setzt, profitiert gleich doppelt, von einer starken Förderung und von einem System, das die Energiewende aktiv unterstützt.

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