Ein Traum geht in Erfüllung - Das Scheitholzfeuer für die gemütlichen Stunden und Holzpellets für die automatische Wärmeerzeugung im Kachelofen.
Der vollautomatische Kachelofen unterscheidet sich äußerlich nicht von anderen. Er wird als Warmluft- oder Speicherofen gebaut und wird kombiniert mit einem Kesselkörper zum Warmwassererzeuger. Neu ist nur, dass über einen Brenner im Feuerraumboden alternativ Holzpellets für Wärme sorgen, wenn dies erwünscht ist.
Der Besitzer einer Kachelofenanlage kann künftig selber entscheiden ob und wie viel mit Scheitholz geheizt wird. Ist Atmosphäre gewünscht, wird wie gewohnt mit Stückholz eingeheizt. Verlässt man das Haus oder hat gerade keine Lust nachzulegen, schieben sich ganz automatisch Holzpellets in den gleichen Feuerraum, verbrennen und sorgen dafür, dass der eingestellte Wärmewunsch umgesetzt wird.
Umgekehrt funktioniert dies genau so. Öffnet man die Ofentür und legt Holzscheite hinein, wird die Pelletszufuhr gestoppt. Die Feuerung erkennt die neue Situation und optimiert den Scheitholzabbrand. Das Ganze natürlich vollautomatisch gesteuert, wie es von einer Heizung erwartet wird.
Möglich geworden ist dies erst durch die Entwicklung eines extra auf Kachelöfen abgestimmten Pelletmoduls. Ein von dem Feuerraum bis zu zwei Meter entfernt stehender Vorratsspeicher (Grundfläche ca. 70x70 cm) mit einer ausreichenden Brennstoffmenge für drei bis fünf Tage, schiebt diese Holzpellets mittels einer Förderschnecke in einem Metallrohr von unten in den Brennraum. Eine spezielle Steuerung erkennt genau, ob mit Pellets geheizt werden soll und mit welchen Mengen. Eine automatische Zündung sorgt für den entsprechenden Bedienkomfort.
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