Heizungssteuerung, Heizungsregelung von Brunner

Antippen oder mit dem Finger rüberziehen


So geht das mit der Bedienung auf dem Touchdisplay

Eine klare Menuführung mit "Zurück" und "Bestätigung" erklärt logisch und unmissverständlich jede Entscheidung.

Der Handwerker nimmt nur einmalig unter dem Menupunkt "settings" die Einstellung vor und konfiguriert die angeschlossenen Komponenten. Dies kann ein vorhandener Boiler bei einer Renovierungslösung sein, oder eine zusätzliche Wärmepumpe - er sagt nur der BHZ was vorhanden bzw. angeschlossen wurde. Diese Konfiguration wird dann auf dem Display dementsprechend angezeigt und wird so für weitere Einstellungen berücksichtigt.

DIE HEIZUNG
Auf einer Seite alles im Blick - Die Startseite liefert alle Informationen der beteiligten Wärmeerzeuger und -Verbraucher:

  • Wer liefert gerade Wärme?
  • Wie voll ist der Wärmespeicher?
  • Wo wird die Wärme verbraucht?

Diese Fragen lassen sich sofort beantworten.
Auf der linken Seite sind die Wärmeerzeuger angeordnet. Die Ertragssituation der Solaranlage wird durch die abwechselnden Anzeigen der Leistungsangabe und Kollektortemperatur beschrieben; die Situation im Kachelofenkessel durch die Kesseltemperatur. Reicht die Temperatur im Sytemspeicher nicht aus wird die Zusatzheizung (hier: Pelletmodul) aktiviert. Ob genügend Wärme vorhanden ist, kann man am Farbverlauf und den Temperaturangaben im Puffer erkennen.
Auf der rechten Seite sind die Wärmeverbraucher angeordnet: die Heizkreise und der Warmwasservorrat. Bei einem Frischwassermodul wird anstelle des Boilers die Zapfrate angezeigt. Durch Berühren der Schaltflächen oder Symbole gelangt man zu Detailinformationen oder kann weitere Einstellungen vornehmen.

DER KACHELOFEN-, KAMIN- ODER HERDKESSEL
Temperatur- und Systeminformationen zum Wärmeerzeuger Kachelofen. Über die graue Schaltfläche "Einstellungen" gelangt man zu weiteren Kachelofen-Parametern.
DIE SOLARANLAGE
Detailinformationen zur verbauten Solaranlage. Dargestellt ist eine Solaranlage mit Systemtrennung. Die zahlenmäßige und grafische Aufarbeitung der solaren Erträge der letzten Tage, Wochen, Monate und Jahre verbirgt sich hinter der Schaltfläche "solare Erträge".
ZUSATZHEIZUNG
Neben einem BRUNNER-Pelletmodul lassen sich bis zu zwei weitere Zusatzheizungen ansteuern und darstellen.
Für jede Zusatzheizung kann der Zeitraum und die Anforderung individuell eingestellt werden. Abgebildet ist eine Ofenvariante mit Pelletmodul und einem Elektrostab. Das Pelletmodul liefert automatisch Wärme, wenn im Systemspeicher die Vorlauftemperaturen für die Heizkreise und die Warmwassergewinnung unterschritten werden. Der Elektrostab wird als Frostschutz verwendet, falls die Puffertemperaturen extrem niedrig sind; also weder mit Scheitholz noch Pellets geheizt wird.
DIE HEIZKREISE
Jeder Heizkreis kann individuell eingestellt werden. Im gezeigten Fall handelt es sich um eine Fußbodenheizung. Die Aktivierungszeiträume für das Standard-Programm "Familie" sind hinterlegt. Der Heizkreis ist trotz nächtlicher Stunde im Tagbetrieb (Betriebsart: ein) und nicht reduziert, da der Party-Betrieb aktiviert wurde und noch für vier Stunden läuft.
Unter "Heizprogramme" lassen sich individuelle Einstellungen vornehmen oder vorgewählte Heizprogramme auswählen.
VOREINGESTELLTE HEIZPROGRAMME
Die Übersicht des gewählten Heizprogrammes wird dargestellt. Die orangen Zeitfenster markieren Bereiche in denen der Heizkreis im Tagbetrieb läuft. In den grau markierten Bereichen wird die Vorlauftemperatur gesenkt oder die Pumpe ganz abgeschalten. Über das Auswahlfenster können weitere Werksprogramme aufgerufen werden. Die Übernahme einer Änderung muss bestätigt werden.
Durch Berühren des "Stundenplans" gelangt man in die Ebene, in der die Zeiträume individuell geändert werden können.
In analoger Weise lassen sich auch die Zeiträume für Zusatzheizungen, Warmwasserbereitung und Zirkulation wählen.
INDIVIDUELLE HEIZPROGRAMME
Auf dieser Seite können die Aktivierungszeiträume eines Heizkreises für jeden Wochentag individuell geändert werden. Jedes Kästchen deckt ein Zeitfenster von 15 min ab.
Bei Übernahme der Einstellungen wird der Nutzer aufgefordert dem geänderten Programm mit Hilfe einer eingeblendeten Tastatur einen treffenden Namen zu geben.
In analoger Weise lassen sich auch die Zeiträume für Zusatzheizungen, Warmwasserbereitung und Zirkulation individuell ändern.
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